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Mein Artikel zu ColdFusion 8 ist bei CREATE OR DIE! kostenlos online abrufbar. Wer sich noch nicht mit der neuen Version beschäftigt hat, und noch immer nach Gründen sucht, wieso er dies unbedingt tun sollte, wird hier mit Sicherheit fündig. Im Artikel werden einige neue Features mit Einzeilern und Codebeispielen umrissen. Die Fülle der neuen Features ist allerdings so groß, daß im Artikel nicht alle Themen abgearbeitet werden konnten - unter anderem bin ich nicht ausführlich auf die neuen Debugging- und Monitoring Features eingegangen. Für viele Nutzer ist das alleine aber wahrscheinlich schon Grund genug, auf ColdFusion 8 umzusteigen. Zusätzlich zu Create Or Die! wurde der Artikel auch bei Entwicker.de in etwas konservativerem Layout veröffentlicht. Viel Spaß beim Lesen!P.S.: etwas Werbung in eigener Sache - Schulungen und Kurzeinführungen zu ColdFusion 8 biete ich nach Vereinbarung auch in-house an.
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In wenigen Stunden wird Steve Jobs heute mal wieder die MacWorld Expo mit einer seiner vielgerühmten Keynotes eröffnen und Apple-User auf aller Welt sind gespannt, welche neuen Produkte Steve vorstellen wird. Meine Persönlichen Tips für 2008 sind:- MacBook Air - endlich ein Nachfolger für das 12" PowerBook G4 auf den ich sehnlich warte... schmal, leicht, mit Flash-Speicher. Man darf ja hoffen...
- Mac - ein "ganz normaler" Desktop-Mac der die Lücke zwischen dem Mac Mini und dem Mac Pro füllt oder...
- ein Nachfolger für den Mac Mini - mit Blu-Ray Brenner und TV-Eingang plus integrierte Software zum Aufnehmen/Verwalten/Brennen von TV-Sendungen.
- Neue Cinema Displays mit LED Backlight.
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"Es könnte alles so einfach sein - isses aaaber nicht." Mit Grönemeyer's Stimme im Hinterkopf lief heute das Upgrade von Apple's Betriebssystem OS X Tiger auf die neue Version Leopard ab. Direkt nach der Installation wurde ich mit etwas begrüßt, das man sonst nur aus Redmont kennt: Apple's erstem eigenen Bluescreen. Nach abgeschlossener Installation blieb der Rechner mit einem blauen Bildschirm einfach hängen ohne weitere Fehlermeldung.
Das nächste Problem war mein "Lieblingsprogramm" Dreamweaver: Das Einrichten einer neuen Site endet bei Verwendung des Dateibrowser zur Eingabe eines Pfades nach einigen Verzeichnisstufen in einer Endlosschleife - die Auswahl eines Verzeichnisses ist nicht mehr möglich.
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Vor einigen Tagen hatte sich mein sonst immer funktionierendes Toast Titanium 8 entschieden, direkt nach dem Start mit einer Absturzmeldung den Dienst zu quittieren. Auch Toast 7 ließ sich nicht mehr starten, nur noch Version 6. Nach einigem Rätselraten, Löschen von Voreinstellungen und Überprüfen der Festplatte auf Fehler hatte ich den Übeltäter gefunden: Das aktuelle XviD-Codec 1.0 (alpha) für Quicktime verträgt sich nicht mit Toast. Nach Löschen der Datei XviD_Codec 1.0 alpha.component aus dem Verzeichnis /Library/Quicktime funktionierte alles wieder wie zuvor. Roxio bietet zur Zeit noch keinen Patch für das Problem an, es hilft also vorerst nur der Verzicht auf das Codec (oder auf Toast).
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Beim automatischen Installieren der neuen Version per "New Archived Site..." sollte man darauf achten, das Häkchen bei "Ignore features not applicable to this environment" zu entfernen, sonst findet Eclipse nichts zum installieren. Schade, daß Adobe bis jetzt keine Update-Site für Eclipse zur Verfügung stellt, wo man Aktualisierungen automatisch herunterladen kann.
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cachen zu können. Bei mir ist der Fehler allerdings auch bei Abfragen aufgetreten, die keine <cfqueryparam> Tags enthielten. Das Problem äußert sich darin, daß bei allen Abfragen die per cachedwithin und cachedafter im Cache liegen nach einer Weile ein Fehler "Corrupt Table" auftritt und die weitere Verarbeitung mangels Ergebnis abbricht.
Eine gute Beschreibung des Phänomens findet sich bei House Of Fusion (CFTalk). und in den Adobe Suport Foren
Adobe ist offensichtlich bereits informiert und es wird an einem Hotfix gearbeitet. Bis dahin sollte man sehr vorsichtig beim Einsatz von Querycaching sein. Ich habe es als erste Lösung jetzt komplett deaktiviert und hoffe auf eine baldige Lösung des Problems seitens Adobe.
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Beim Generieren von Captchas mit dem neuen <cfimage> Tag in ColdFusion 8 sollte man darauf achten, die Bilder unbedingt vor einen hellen Hintergund zu setzen. ColdFusion generiert transparente PNGS die auf dunklem Hintergrund oft nicht lesbar sind. Klingt trivial, hat mir aber einiges Kopfzerbrechen bereitet. action = "captcha"
height = "Höhe in Pixeln"
text = "String"
width = "Breite in Pixeln"
destination = "Pfadname absolut/relativ"
difficulty = "high|medium|low"
overwrite = "yes|no"
fonts = "Kommaseparierte Liste mit Fontnamen"
fontSize = "Fontgröße in Punkt">
Die Datei liegt im Ordner WINDOWS\System32\ und wird in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE/Software/Microsoft/Windows/CurrentVersion/Run unter dem Eintrag gfxtray über rundll32 aufgerufen und versucht, über verschiedene Programme (u.a. MSIE) nachhause zu telefonieren.
Und nun viel Freude beim Neuaufsetzen des Systems...
UPDATE: Habe mir den Trojaner noch einmal genauer angeschaut. Offensichtlich wird eine Datei "update.exe" im Windows-Verzeichnis aufgerufen, die ebenfalls ein Trojaner ist. Außerdem wird scheinbar über IRC versucht, das infizierte System auf einem russischen Server zu melden.
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Harry Klein von der Firma Contens, Hersteller der bekannten gleichnamigen ColdFusion Web Content Management-Software hat mich vor einer Weile gebeten, ein aktuelles Stellenangebot im Blog zu posten. Gesucht wird ein erfahrener CF-Entwickler, der in München als Senior Core Developer tätig werden möchte. Das komplette Stellenangebot findet ihr hier, weitere aktuelle offene Positionen hier. P.S.: Sollte jemand über mein Blog seinen Traumjob finden hier noch mein Amazon Wunschzettel ...und von Jens hätte ich gerne als Kopfprämie eine Lizenz Contens 3.0 ;)
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Es ist soweit - CFEclipse Version 1.3 ist fertig. Nach über einem Jahr Entwicklungszeit gibt es endlich wieder ein stabiles Update für das ColdFusion Eclipse-Plugin. Gleichzeitig zum Release wurde auch die Website überarbeitet - fehlt nur der Link zum Download für die Offline-Installation. Nach dem online-Update über meine alte 1.3 Beta hängt sich Eclipse 3.2 leider beim Starten auf, alte Versionen sollten daher vor der Neuinstallation entfernt werden! Download: www.cfeclipse.org
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Scotch on the Rocks" wird nächstes Jahr wieder von der schottischen Adobe User Group in Edinburgh organisiert. Nach guten Erinnerungen an die letzte Konferenz habe ich gerne zugesagt, auch diesmal wieder einen Vortrag zu halten - das Thema ist noch offen, wird aber auf jeden Fall mit ColdFusion zu tun haben :-) Als Speaker hat bereits wieder Tim Buntel zugesagt, außerdem wird Mark Drew - seines Zeichens Chefentwickler des CFEclipse-Projekts etwas über die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet erzählen. Weitere Speaker werden in den kommenden Monaten noch hinzukommen.
Falls einer von euch Interesse hat, an der Veranstaltung teilzunehmen, so möge er mich kontaktieren zwecks Abstimmung der Unterkunft bzw. Rabattierung der Eintrittskarte.
Hier noch der Link zu den Folien meiner Präsentation von der letzten Konferenz.

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- Die schweizer Firma Brainstore sucht einen Junior ColdFusion-Entwickler bzw. würde Neueinsteiger mit Programmiererfahrung in anderen Sprachen auch in ColdFusion ausbilden. Mehr Informationen zum Jobangebot findet ihr hier.
- Ein weiteres Jobangebot für ColdFusion-Entwickler in der Schweiz bei der Getunik AG ist ebenfalls noch offen.
- In Stuttgart sucht die Top21 GmbH Entwickler mit ColdFusion Kenntnissen
- Und auch die SwissClick AG ist zur Zeit auf der Suche nach einem ColdFusion-sprechenden Anwendungsentwickler.
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Unser ColdFusion MX-Buch ist leider bei Addison-Wesley nicht mehr im Druck und derzeit nur noch als e-book erhältlich. Von Zeit zu Zeit bekomme ich Anfragen, ob und wo das Buch noch zu beziehen ist. Da die Restexemplare mittlerweile auch bei Terrashop komplett vergriffen sind, möchte ich gerne aushelfen. Falls also jemand sein Buch nicht mehr braucht und es verkaufen möchte, vermittle ich gerne den Kontakt und freue ich mich über eine e-mail an philipp (at) cielen.com.
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Beispiel:
1.srv=localhost,"coldfusion"
1.cfmx=false
nach Diversen Stabilitätsproblemen musste ich meinen RSS-Feed einige Tage aus dem Blog herausnehmen, ab sofort ist er wieder on. Ich hatte das XML zuerst bei jedem Aufruf automatisch generieren lassen bis nach einer Weile die Zugriffe wuchsen und ich die Seite mittels DB-Cache, CF-Cache und CF-Supercache gepuffert hatte. Trotz allem hat sich die Seite alle 2-3 Wochen in einer Endlosschleife aufgehängt. Eine der sehr wenigen Gelegenheiten bei denen ich wohl nie dahinterkommen werde, woran es gelegen hat - ich habe Zugriffe und alle möglichen und unmöglichen Prozesse protokolliert aber alles lief ganz normal bis sich irgendwann bei einem ebenfalls ganz normalen Zugriff die Seite selbst ins Nirvana befördert hat. Nun habe ich meinen Ehrgeiz aufgegeben und das getan, was gleich von Anfang an das sinnvollste gewesen wäre - ich generiere eine statische XML-Seite die den Feed enthält.
... sieht man an den neuesten Spambot-Kommentaren in meinem Blog. Offensichtlich haben die Spammer mit OCR-Software aufgerüstet und lassen sich von einfachen Captchas überhaupt nicht mehr beeindrucken. Hier ein interessanter Link mit Beispielen, wie einfache Captchas mühelos geknackt werden. Jetzt geht die Suche nach sinnvollen Alternativen los. Wer eine gute Idee hat - bitte melden! Derzeit schwanke ich noch zwischen einfachen Logik- oder Rechenaufgaben und Flash-animierten Buchstaben sowie der Idee, denjenigen, dessen Bot auf meiner Seite am Werk ist, direkt zu bekämpfen nach Ben Forta's Beispiel. Letztere Lösung gleicht leider wohl eher dem Kampf gegen Windmühlen, wobei ein kurzer Trip nach Tasmanien durchaus auch seine Reize hätte...
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Leider bietet auch ColdFusion MX 7 ab Werk nur Unterstützung für die alten MySQL-Versionen vor Version 4.1. Mit dieser Version änderte sich bei MySQL die Authentifizierungsmethode zum Anmelden am Server. Wer die aktuellen MySQL-Versionen mit ColdFusion verwenden möchte, sollte sich unter http://dev.mysql.com/downloads den aktuellen MySQL JDBC Connector Treiber runterladen. Aus dem Archiv entpackt man dann die Datei mysql-connector-java-5.x.x-bin-g.jar ins Verzeichnis /WEB-INF/lib unterhalb des ColdFusion Installationsverzeichnisses. Nach einem Neustart des Servers wählt man im CF-Administrator als Treibertyp "other", gibt als JDBC URL jdbc:mysql.jdbc.Driver ein und als Driver Class com.mysql.jdbc.Driver. Nach Eingabe von Benutzernamen und Passwort sollte die Verbindung klappen.
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Der Grund für diesen Blogeintrag ist, daß mir heute mal wieder aufgefallen ist, wie geschickt Microsoft sich ihren festen Platz in den IT-Abteilungen dieses Landes sichert. An deutschen Universitäten und Fachhochschulen werden Informatikstudenten von Microsoft mit einem umfangreichen kostenlosen Software-Paket verwöhnt. Angefangen bei Tools wie Access, Vision und Project stehen von Windows XP Pro über Windows 2003 Server alle aktuellen Betriebssysteme und zusätzlich die Entwicklungstools Visual Studio 2002, .NET 2003, 2005 zur Verfügung. Zusätzlich können die komplette MSDN Library sowie diverse weitere Tools z.B. für Office System usw. heruntergeladen werden. Firmen wie Microsoft und Apple bieten sogar kostenlose Bücher, Schulungen und Zertifizierungen an, um die Hochschulen an ihre Technologie zu binden.
Macromedia bzw. heute Adobe haben es in all den Jahren nicht geschafft, Universitäten und FHs endlich freie ColdFusion-Serverlizenzen zur Verfügung zu stellen. Außerdem ist trotz aller Propaganda seitens User Groups und Community noch immer völlig unbekannt, daß man ColdFusion als Entwicklerversion kostenlos herunterladen kann. Kein Wunder, daß dann in den Programmierkursen gerne auf die Software aus Redmont zurückgegriffen wird. Kein Wunder, daß ColdFusion einen schweren Stand hat, wenn Studenten von der FH kommen und fit im Umgang mit der Entwicklungsumgebung Visual Studio sind. Die wissen ja nicht, ob sie lachen oder weinen sollen, wenn ihnen dann zur Entwicklung von ColdFusion-Applikationen der Dreamweaver vorgesetzt wird.
Was mich zu meinem Lieblingskritikpunkt an Adobe's Produktpolitik bringt- ColdFusion war einmal die führende Technologie zur Entwicklung von Web-Applikationen. Nicht zuletzt, weil sie als einzige eine integrierte Entwicklungsumgebung anzubieten hatte (CF-Studio/CF-Server). Mittlerweile läuft ColdFusion in diesem Punkt den anderen Sprachen hinterher. Wieso ColdFusion nicht gemeinsam mit Flex vermarktet wird und in Werbematerial und Dokumentation stets nur als Randnotiz erscheint bleibt mir schleierhaft. Flex als das wesentlich jüngere Produkt bekommt gleich zwei speziell darauf zugeschnittene Entwicklungsumgebungen (Flex Builder 1 basierend auf Dreamweaver und jetzt Flex Builder 2 basierend auf Eclipse) während CF-Studio/Homesite eingestellt wird und die CF-Entwicklercommunity sich mit Open-Source Plugins für Eclipse und extern entwickelten Debuggern selbst helfen muß.
Bleibt zu hoffen, daß sich vielleicht unter Adobe die Fahrtrichtung in der ein- oder anderen Weise ändert und die - meiner Meinung nach - noch immer mit Abstand beste Web-Technologie etwas mehr Publicity bekommt. Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben...
***** NACHTRAG *****
Die Verteilung der Microsoft-Software an die Unis läuft übrigens über eine Firma namens e-academy, die sich auf Ihrer Web Site als zertifiziert Hacker-Safe preist. Und jetzt ratet mal, welche Software für Download, Abwickung und Web Site (e-academy.com) verwendet wird? :-) Na klar! ColdFusion!
Zugegeben, die hier beschriebene Methode gehört fast ins Reich der Esoterik, hat aber nachweislich zur Rettung einiger Gigabyte Daten von einer defekten Samsung 1614C geführt. Wer mein Blog aufmerksam liest, wird feststellen, daß dies nun bereits die FÜNFTE! defekte Festplatte der 1614C-Baureihe bei mir ist. Bisher hat Samsung alle eingeschickten Platten auf Gewährleistung ausgetauscht, nächste Woche bekomme ich wieder zwei Austauschplatten geliefert, und hoffe, daß die neuen Modelle irgendwie standhafter sind, da langsam die Gewährleistung für die Platten ausläuft. Als die nun aktuell defekte Platte ihren letzten Atemzug tat, waren leider genau in dem Moment temporär einige Daten darauf, deren Verlust zwar nicht wirklich kritisch-, aber doch irgendwie schade war. Da ich bei dieser Platte außer der Garantie ohnehin nicht viel zu verlieren hatte, und ich langsam auch auf die Ersatzlieferung neuer 1614er Platten verzichten kann, hatte ich einiges ausprobiert, um die Platte doch noch einmal zum Leben zu erwecken. Das wiederholte laute "klack-klack-klack-klack-..." beim Anfahren der Platte deutete auf einen Schaden am Motor hin. Ähnliche Probleme hatten seinerzeit die berüchtigten IBM "Deathstar" ebenfalls, bei diesen Modellen lief irgendwann der Motor zu heiß und verschmorte langsam sein Schmiermittel bis zum finalen Hitzetod.
Mein erster Wiederbelebungsversuch war das Abmontieren der Steuerplatine und das Polieren sämtlicher Kontakte (die Platine ist mit dem Rest der Platte nur durch aufliegende Druckkontakte verbunden), was leider keinen Erfolg brachte. Da ich davon ausgehe, daß die Baureihe wohl einfach ein Hitzeproblem hat und der Motor irgendwie festgefahren ist, wollte ich ein wenig mit Temperaturwechseln experimentieren um durch Ausdehnung und Zusammenziehen evtl. festsitzende Teile zu lösen. Also habe ich die Platte kurzerhand 45 Minuten bei 70° C in den Backofen gesteckt (ohne Vorheizen!) und schön durcherhitzt. Diese Temperatur sollte die Platte eigentlich noch gerade so aushalten. (Vorsicht beim Entfernen der Platte - die gespeicherte Hitze reicht aus für hübsche Brandwunden an den Fingern). Leider brachte das Erhitzen allein allerdings noch nicht den gewünschten Erfolg - die Platte klackte auch im glühend heißen Zustand weiter vor sich hin.
Also auf zu Experiment 2: Extremkühlung. Nachdem die Platte über Nacht bei Zimmertemperatur abgekühlt hatte, legte ich sie zunächst in den Kühlschrank, dann nach einer Weile für 8 Stunden ins Gefrierfach und ließ die Platte auf -30° Grad komplett auskühlen. Die Kälte brachte die wieder angeschlossene Platte dann schon eher ins Schwitzen - zunächst lief sie nämlich gar nicht an, nach ein wenig Erwärmung irgendwann sehr schleppend bis nach einiger Zeit das "klack-klack" Geräusch wieder auftrat (wenn auch mit etwas größeren Abständen als zuvor). Ich hatte die Platte im angeschlossenen Zustand während des "Auftauens" in der behandschuhten Hand und habe sie immer mal wieder ein wenig um die Querachse rotieren lassen. Die Platte hat scheinbar einen integrierten Bewegungssensor, denn auf etwas stärkere Beschleunigungen reagierte sie mit kurzen "Klacker-Pausen" bevor der Motor wieder anlief. Dann geschah das Wunder: während ich den Rechner immer wieder hochfuhr, und mit der Platte in der Hand spielte, fing sich auf einmal die Festplatte und schnurrte wieder ganz normal vor sich hin. Wohl aufgrund der Kälte konnte ich zwar erhebliche Vibrationen im Inneren der Platte spüren, aber der Rechner fuhr tatsächlich hoch, erkannte die Platte und zeigte alle Daten an! Jetzt galt es, keine Zeit zu verlieren und die Wichtigsten Daten auf eine sichere Platte zu kopieren. Etwa 5 GB konnte ich am Stück sichern, bevor besagtes Klackern wieder einsetzte und Zugriffe aufs Dateisystem abbrachen, die Platte war mittlerweile auch wieder warm gelaufen (Achtung - Kondenswasser abtupfen!). Trotzdem konnte ich bei weiteren Versuchen immer wieder einige Dateien sichern bis das Klackern erneut einsetzte und Datenfehler gemeldet wurden. Insgesamt habe ich auf diese Weise fast 25 GB Daten in einwandfreiem Zustand gerettet, und es wäre mit entsprechend mehr Geduld wohl noch einiges mehr drin gewesen.
Wie gesagt - die Methode ist sicher nicht jedem zu empfehlen - wer aber ohnehin alle Hoffnung aufgegeben hat, und in eine mehrere tausend Euro teure Datenrettung vom Profi mit unsicherem Ergebnis nicht investieren mag, sollte bei ähnlichen Problemen vor dem finalen Verschrotten durchaus noch mal einen letzten Versuch nach dieser Methode wagen. Jegliche Haftung lehne ich ab und jeder sollte sich natürlich darüber im klaren sein, daß die Garantie nach so einer Aktion verloren geht und die Platte danach nicht mehr zu verwenden ist :-) Viel Glück!
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Diehard-Fans der beliebten mySQL GUI werden enztückt sein, daß die vor einiger Zeit eingestellte Software mySQL-Front nun mit neuem Namen weiterentwickelt wird. HeidiSQL basiert auf dem Quelltext der alten mySQL-Front Version 2.5 (die Version 3.2 war ein unabhängig entwickelter Clone der früheren mySQL-Front Software) und wird vom ursprünglichen Entwickler von mySQL-Front Ansgar Becker nun als open source bei SourceForge weiterentwickelt. Wer seine alten Turbo-Pascal-Kenntnisse auf Delphi weiterentwickelt hat, kann am Code also selbst mit weiterbasteln.
Seit einigen Wochen habe ich ein neues Mainboard im Einsatz auf dem ich die NVidia Active Armor Firewall des nForce 4 Chipsatz einsetze. Seither werde ich von allerlei schwer nachvollziehbaren Seltsamkeiten geplagt, die ich bisher auf Hardwaredefekte zurückführte. Anhand der Symptome hatte ich speziell Netzwerkkarte und RAM im Verdacht. Erst heute musste ich leider feststellen, daß der ganze Zauber mit der nVidia Firewall zu tun hatte. Wer also wie ich trotz Installation der aktuellsten nForce Treiber (derzeit V6.86) Probleme mit korrupten Downloads oder unregelmäßig abbrechenden Netzwerkverbindungen hat (bei mir vor allem Checksum-Fehler und Probleme mit VNC), der sollte die Firewall am besten komplett deinstallieren oder über die Funktion "Firewall wählen" die Windows Firewall auswählen. Die Funktion "Beenden", die über das Tray Icon anwählbar ist, schaltet die Firewall nicht aus!
nVidia hatte bereits schon einmal an der Firewall nachgebessert, als bekannt wurde, daß ftp Downloads über die Firewall korrumpiert wurden. Offensichtlich ist das ganze noch nicht perfekt gepatcht.
Umso mehr freut es mich, daß es auch Alternativen gibt. Heute habe ich auf eine Empfehlung hin den Foxit PDF Reader ausprobiert und muss sagen - ich bin begeistert! Das Programm startet (ohne Installation) innerhalb von Sekundenbruchteilen. Blättern durch PDFs geht unglaublich schnell, es werden keine Updates installiert, keine 25MB vom Installer aus dem Netz nachgeladen, nichts! Einfach das 1,3 MB Zip entpacken, ein Doppelklick auf die .exe und das war's. Zudem bietet Foxit die Möglichkeit, Anmerkungen auch in geschützte PDF Domukente zu schreiben, indem es einfach eine Bearbeitungebene über das PDF legt, in der gearbeitet werden kann. So einfach geht das. Schade, daß Adobe das nicht hinbekommt...
Direkter Download des Foxit PDF Readers hier.
P.S.: Platz drei auf der Liste hielt lange Zeit Quicktime, mit dem ich mich mittlerweile zumindest auf Apple anfreunden kann, obwohl VLC schneller ist. Für PC gibt's auch dafür eine prima Alternative: QuickTime Alternative. Im Paket enthalten ist auch gleich mein Lieblings-Mediaplayer Media Player Classic, der so schnell und unkompliziert läuft wie der ehemalige MS Media Player 8 ohne den ganzen Schnickschnack drumrum. Ein Player für Menschen, die ohne Screensaver und Fernsehen auf dem Mobiltelefon leben können...
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Nachdem Tim Buntel seinen Posten als Senior Product Manager bei Macromedia Anfang diesen Jahres räumte, und die Verantwortung für die Technische Weiterentwicklung an Damon Cooper übergeben hatte, wollte er sich eigentlich in eine komplett andere Richtung umorientieren und zu seinen Wurzeln im Education-Sektor zurückkehren . Umso erfreulicher ist es, daß Tim in seinem Blog gestern auch ganz offiziell seine Rückkehr ankündigte! Er wird zukünftig als Senior Product Marketing Manager bei Adobe auch weiterhin für den Erfolg von ColdFusion arbeiten. Welcome back to the family! Ich freue mich schon jetzt auf zukünftige gemeinsame Gesangseinlagen in Schottland oder anderswo... :)
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Er ist angekommen! Und steht auch schon einige Tage auf meinem Schreibtisch um sich auf Herz und Nieren testen zu lassen - mein neuer Mac mini. Nach dem Reinfall mit dem MacBook Pro kann ich diesmal bisher allerdings nur gutes berichten - 14 Tage ohne Absturz, alle Universal Binaries laufen recht flott und das obwohl ich den Mac mini in der Minimalkonfiguration (Core Solo 1,5 GHz, 512 MB, ComboDrive, 80 GB HD) geordert habe. Trotz ausreichender Leistung für den Alltagsbetrieb will ich das Teil natürlich ein wenig tunen um auch Aufgaben wie Bildbearbeitung und Videoschnitt in akzeptabler Geschwindigkeit durchführen zu können.
Die erste Operation steht dem Winzling schon bald bevor - eine Erweiterung auf 2GB Hauptspeicher (die dringend empfohlen sind!), danach folgen Festplatte (die neue 7200er Seagate 160GB 2,5 Zoll Platte mit perpendicular recording) und CPU (Core 2 Duo - Merom - 2GHz) sobald verfügbar. Nach der Erweiterung erhoffe ich mir zumindest einigermaßen akzeptable Performance in Photoshop unter Rosetta - zur Zeit mit nur 512MB ist ein normales Arbeiten kaum möglich.
Auch bei >35 Grad Raumtemperatur schnurrt der mini bei verhaltenem Lüftereinsatz kaum hörbar vor sich hin. Daß noch viel Spielraum bei der Systemkühlung drin ist, beweist ein BIOS Update das ich vor einigen Tagen durchgeführt habe. Während des Updatevorgangs laufen die Lüfter in dem Winzling auf vollen Touren und lassen den mini für kurze Zeit wie einen Staubsauger klingen. Angesichts dieser Reserven die der mini im Normalbetrieb nicht einmal annähernd ausnutzt ist mir um die ausreichende Kühlung auch höher getakteter Prozessoren nicht bange. Eine Photo-Love-Story vom Einbau der neuen Komponenten folgt in Kürze :-)
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Also irgendwie hab ich kein gutes Händchen mit Apple Hardware - letzte Woche habe ich mein MacBook Pro enttäuscht an Apple zurückgeschickt und werde mir jetzt für die Übergangszeit bis zum Erscheinen der neuen Modelle einen Mac Mini zulegen.
Abenteuer MacBook Pro
Es folgt eine kurze Bildergeschichte und ein Bericht über die "Problemzonen" des neuen MacBook.
Die erste augenfällige Neuerung am MacBook pro ist die kleinere und etwas weniger aufwendige, aber noch immer sehr stylische Verpackung. Nach dem Auspacken und Übertragen der Daten von meinem alten Powerbook war die Spannung groß und währte genau 15 Minuten - bis zum ersten Absturz :-/
Nun, Abstürze kommen bekanntlich in den besten Betriebssystemen gelegentlich vor und so bootete ich in freudiger Erwartung OS X neu, nur um nach weiteren 10 Minuten browsen schon wieder mit der Apple-Version eines Bluescreens bedacht zu werden.
Mein Verdacht, daß die Stabilitätsprobleme an diversen Systemerweiterungen wie Virenkiller/Firewall etc. liegen könnten, wurde leider nicht bestätigt. Auch nach Deinstallation sämtlicher nicht-universal Software traten die regelmäigen Abstürze weiterhin auf.
Zu guter letzt blieb mir nur noch eine komplette Neuinstallation eines sauberen Systems übrig ohne irgendwelche Fremdsoftware und die Installation sämtlicher Updates und Firmware-Patches. Schon das Herunterladen der Updates war eine Tortur weil das MacBook sich während des Downloads meinst schon wieder ins Nirwana verabschiedete. Aber auch nach allem patchen und langem herumkonfigurieren war nichts zu machen und das MacBook Pro blieb weiter Wackelkandidat.
Wären es nur die Abstürze gewesen - also ein Hardwaredefekt - hätte ich das MacBook Pro umgetauscht und gegen ein funktionierendes ersetzen lassen. Schon im Testbetrieb sind mir allerdings einige zusätzlich Mängel aufgefallen, die mich vom Kauf des MacBooks komplett abstand nehmen lassen sollten.
Problemfelder:
1.) Hitze! Das MacBook Pro wird schon im Ruhezustand ohne Belastung an der Unterseite dermaßen heiß daß man es kaum anfassen kann. Auf dauer gesehen kann ich mir nicht vorstellen, daß eine solche Betriebstemperatur gut für die verbauten Komponenten ist. Ein frühzeitiger Hitzetod einzelner Bauteile auf dem Mainboard würde mich also nicht wundern - im Falle Notebook von Apple wäre das der Super-GAU.
2.) Pfeiftöne! Im Ruhezustand ohne nennenswerte Prozessorbelastung gibt das MacBook Pro einen hochfrequenten Pfeifton von sich, ähnlich dem Piepton beim Verbindungsaufbau mit einem Modem. Durch Belastung des Prozessors lässt sich der Ton zwar kurzzeitig unterbrechen aber wer möchte schon gerne mit einem ständigen Pfeifton im Hintergrund arbeiten!?
Tatsächlich bin ich wohl nicht der erste, der dieses Phänomen bemerkt - andere Apple-User bekämpfen das Problem damit, daß sie im Hintergrund ständig einige Prozessorauslastende Programme laufen lassen um den Ton zu unterbinden. Sorry, aber das kann's einfach nicht sein...
3.) Tastatur. Schon bei einem der ersten Abstürze führte mein gewohnheitsmäßiges "überstreichen" der Tastatur mit der Hand um dem Rechner evtl. ein letztes Lebenszeichen abzugewinnen dazu, daß ich gleich zwei Tasten zwischen den Fingern hatte und diese wieder in die Pfitzligen Halterungen einpfriemeln musste. Bei meinem PowerBook ist mir so etwas bisher noch nicht passiert. Überhaupt schienen die Tasten recht locker aufzusitzen und die Backspace-Taste oben rechts stand leicht schief nach oben ab und ließ sich auch nicht festdrücken.
4.) Man munkelt ja, Apple hätte bei der Begriffsfindung für das Emulationsprogramm Rosetta einen Vokal vertauscht. Jedenfalls hat Apple sich sicher alle Mühe gegeben, alte PowerPC Applikationen in der Hardwareemulation mit auf die neue Hardware zu bekommen, allerdings macht die Benutzung von Software im Emulationsmodus nicht wirklich Freude. Photoshop ließ sich in meinen Testinstallationen überhaupt nicht öffnen, andere Software fraß unmengen Speicher und war sehr, sehr langsam...
Die von mir festgestellten Probleme habe ich per mail an Apple geschickt mit der Bitte um Stellungnahme - als Antwort kam bisher nur eine Standardantwort zum Thema Rückgabemodalitäten und der Hinweis auf eine kostenpflichtige Support-Hotline. Na Danke... Zumindest bin ich mit dem Problem nicht allein, da alle von mir beschriebenen Phänomene auch von anderen Benutzern gefunden und in Foren gepostet wurden, natürlich musste bei mir gleich alles zusammen auftreten :-)
Mir ist aufgefallen, daß ich wohl auch nicht der erste Mensch war, der an dem Notebook sein Glück versuchte. Das MacBook Pro wies an der Oberfläche leichte, wegpolierbare Gebrauchsspuren und die DVDs kleine Kratzer und Fingerabdrücke auf. Es wäre natürlich nicht sehr schön, wenn Apple zurückgesendete Hardware erst noch einem weiteren Kunden zum Testen zusenden würde, bevor die Hardware zurück zur Diagnose geht.
Licht und Schatten.
Bei so viel enttäuschendem gab es natürlich auch einige Dinge, die mir positiv aufgefallen sind. So ist die fühlbare Performance bei Applikationen, die als universal binary vorlagen, durchaus beeindruckend. Vor allem die Grafikperformance ist dank der verbauten ATI Mobility Radeon X1600 trotz Untertaktung echt spitze. Wildes umherbewegen von Fenstern mit komplexem Inhalt bzw. Quicktime Movies quer über den Desktop resultierte gerade einmal in max. 10% Prozessorlast. Über das Dock lassen sich durch rasantes Mausrütteln bei einem der beiden Kerne immerhin kurzzeitig 25% Spitzenbelastung rausholen, bei den meisten alltäglichen Aufgaben ist das MacBook also wahrscheinlich radikal unterfordert. Leider konnte ich keine wirklich aussagekräfigen Performancetests durchführen da besagte Abstürze mir da innerhalb kürzester Zeit einen Strich durch die Rechnung machten.
Der neue Bildschirm ist nun wesentlich heller als bei den alten PowerBooks, hat allerdings keinen sehr großen kontrastverschiebungsfreien Blickwinkel. Das macht die Bildbearbeitung immer ein bisschen unangenehm wenn man durch leichte Positionsveränderungen mit dem Kopf ein helleres/dunkleres Bild bekommt. Den Spiegelbildschirm wollte ich nicht haben da ich das schon bei den Sony-Notebooks total scheußlich fand - vielleicht lasse ich mich da ja noch eines besseren belehren.
Die Rückgabe lief nach einem kurzen Anruf bei der Hotline schnell und unkompliziert.
Alles in allem finde ich das Ergebnis meines Tests sehr schade, da ich mich schon seit einiger Zeit auf das MacBook Pro gefreut hatte. Einige Blog-leser hatten mich gefragt, wieso für mich kein MacBook in Frage käme. Die Antwort lässt sich da sehr kurz halten: 1.) Ich mag kein Plastik 2.) Der Bildschirm ist zu klein für Photobearbeitung aber das MacBook für mich schon wieder zu groß um es überall bequem mithin zu nehmen. Ich werde also mein 12" PowerBook behalten und evtl. den Prozessor tauschen und ansonsten auf die neuen MacBook Pro Modelle mit Merom-Prozessor warten. Da die neuen Prozessoren bei gleicher Taktung ca. 20% mehr Leistung bringen und zusätzlich die neue Core Architektur und 64-Bit-Fähigkeit bringen ist es wohl doch am schlausten, noch die ~3 Monate abzuwarten.
Bis dahin - und bis zum Erscheinen der Mac Pros werde ich mir einen Mac Mini zulegen - hier ist der Prozessor gesockelt und lässt sich später problemlos gegen einen Merom austauschen. Das MacBook Pro ist scheinbar noch nicht so ganz ausgereift...
Schlechte Laune an der Hardwarefront - heute ist hier die dritte Samsung 1614C 160 GB Festplatte im laufenden Betrieb ausgefallen. Im Gegensatz zu ihren beiden Vorgängern hat diese Platte ihren Tod fairerweise zumindest durch ein Klackern der Köpfe vorher angekündigt so daß ich entsprechende Backups machen- und die Platte aus dem Raid ziehen konnte. Schon den nächsten Bootvorgang hatte die Platte nichr mehr überlebt!Die 1614C wurde vor gut 2-3 Jahren in der Fachpresse hochgelobt da sie sehr schnell und leise arbeitete und gleichzeitig recht günstig zu haben war - quasi die ideale Platte zum Aufbau eines S-ATA Raids für Desktop-Rechner hieß es... Mittlerweile häufen sich jedoch die Meldungen vom vorzeitigen Versagen und es würde mich durchaus nicht wundern, wenn die Platte in Kürze den gleichen traurigen Ruf wie die berüchtigten IBM "Deathstar" Platten erwirbt. Mein Urteil: zum Dauer-/Belastungsbetrieb absolut ungeeignet! Wer eine solche Platte im Rechner hat, sollte schleunigst an Backups denken...
Nach meinen schlechten Erfahrungen mit diversen Festplattentypen kommt mir ab sofort nur noch Seagate ins Haus - der einzige Hersteller am Markt, der 5 Jahre Garantie auf alle Modelle gibt und seit vielen Jahren einen ungetrübt guten Ruf genießt. Wer seinen Rechner rund um die Uhr laufen lässt, sollte sich zudem nach besonders stabilen, zuverlässigen Platten wie den Seagate NL35 oder den Maxtor Maxline III umschauen. Die Platten gibt es in verschiedenen Größen bis 500GB, sie sind auf lange Laufzeiten ausgelegt und lassen dafür etwas Federn bei Performancetests. Trotzdem sind die 7200er mit 16MB Cache alles andere als langsam.
Die Seagate NL35 hat laut Hersteller eine MTBF von 1 Million Betriebsstungen, was 114 Jahren entspricht und bietet damit die Zuverlässigkeit einer SCSI Platte. Behandelt man die Platte gut und geht man von einer geringen Serienstreuung aus, sollte eine Ausschussquote von 75% nach 2,5 Jahren wie bei meinen Samsung-Lieblingen nicht vorkommen.
Ich hoffe mal, daß ich dann in den nächsten Jahren keine Blog-Einträge mehr zum Thema Festplatten schreiben werde...
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Im Eclipse Magazin Ausgabe 6/2006 sind zwei Artikel erschienen die von Kollege Kai König und mir in Kooperation geschrieben wurden. Der erste Artikel beschäftigt sich mit dem Thema Macromedia/Adobe Technologien und Eclipse im Allgemeinen, der zweite stellt das ColdFusion Plugin CFEclipse vor. Der Software & Support Verlag hat mir freundlicherweise gestattet, die Artikel als PDF online zum Download bereitzustellen - sie können links im Menü "Artikel" heruntergeladen werden.Wenn ihr euch beeilt, bekommt ihr noch ein Exemplar des Hefts im gut sortierten Zeitschriftenhandel. Um künftige Highlights wie diese im Eclipse Magazin nicht zu verpassen, könnt ihr das Heft natürlich auch abbonieren...
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Nach bald 3 Jahren Glückseligkeit mit meinem Apple PowerBook 12" ist es an der Zeit, ein kurzes Resumee zu ziehen. Eines vorab: ich habe meinen teilweisen Umstieg auf Apple 2003 bis heute nicht bereut und bin mehr als glücklich mit einem sicheren Betriebssystem das mir das Arbeiten erleichtert und mir den Rücken frei von Viren, Spyware und anderem Unfug hält. Trotzdem war die Zeit mit dem Powerbook hardwareseitig nicht ganz ohne Schattenseiten. Die erste Komponente die sich schon nach einigen Monaten verabschiedete, war die 60GB Festplatte. Ich halte ohnehin nicht viel von Toshiba-Platten und wurde hier in meiner Meinung nur bestätigt. Nach anfänglichen Aussetzern inklusive Datenverlust hauchte die Platte nach gut 1,5 Jahren mit einem finalen Headcrash ihren allerletzten Atem aus.
Einige Monate spätzer gab dann auch das verbaute "Combo-Drive" (CDRW/DVD-R) den Geist auf, kurze Zeit danach auch der Akku. Nun kann Hardware immer einmal ausfallen - was mich jedoch wirklich enttäuscht hat, war der Kundenservice von Apple der mir schriftlich bestätigte, daß Apple keinesfalls gewillt ist, meinem gesetzlich verbrieften Anspruch auf Gewährleisung innerhalb 2 Jahre nach Kaufdatum zumindest für die Festplatte stattzugeben.
Die Begründung für die Weigerung fiel recht abenteuerlich aus, lässt sich aber auf die Aussage komprimieren, daß Apple gerne ihren 3-Jahre "Protection Plan" verkaufen möchte. Stellen Kunden erst einmal fest, daß sie in Deutschland 2 Jahre nach dem Erwerb von Hardware noch durch die gesetzliche Gewährleistung geschützt sind, würde Apple wohl weniger Umsatz mit den Protection Plans machen. Daher gibt es bei Apple die strikte Weisung, nach der Garantiefrist von 12 Monaten möglichst keine Reklamationen mehr anzunehmen.
In der Folge hätte ich mich mit Apple nur noch auf einen Rechtsstreit mit unsicherem Ergebnis einlassen können, da ich in der Pflicht gewesen wäre, nachzuweisen, daß der Defekt an der Festplatte schon zum Zeitpunkt der Auslieferung bestand und nicht durch Einwirkung meinerseits hervorgerufen wurde. Da ich ohnehin kein übergroßes Interesse an einer weiteren langsamen 60GB 4.200er Toshiba Platte hatte, habe ich auf den Gang durch die Instanzen verzichtet und mir selbst eine neue Seagate Momentus 5400.3 120GB mit 5 Jahren Garantie eingebaut mit der ich äußerst zufrieden bin. Die Platte läuft fast mit der doppelten Geschwindigkeit, hat die doppelte Kapazität und ist dabei noch leiser und verbraucht in etwa gleichviel Strom.
Auch auf den Ersatz des CD-Laufwerks durch Apple konnte ich nach dem Abenteuer Kundenservice dankend verzichten und baute mir lieber selbst ein 16x DVD-RAM+-RW Dual Layer Slot-in Laufwerk von Pioneer ein. Bis heute hat Apple es seltsamerweise nicht geschafft, selbst in die High-End Powerbooks oder in das Mac Book Pro ein vergleichbares Laufwerk zu verbauen.Den Tausch eines CD/DVD-Laufwerks in einem Powerbook 12" kann ich allerdings niemandem wirklich empfehlen der nicht einige Elektronikschraubererfahrung mitbringt. Das Powerbook muss hierfür komplett zerlegt- und das Mainboard inkl. Daughterboards, Kühlkörper und allen anderen Teilen ausgebaut werden bevor man an das CD-Laufwerk kommt.
Trotz- oder gerade wegen all des Ärgers ist mir das "kleine" Powerbook doch sehr ans Herz gewachsen und ich möchte es mangels Alternative (ein MacBook kommt nicht in Frage) gerne auch in den nächsten Jahren weiterverwenden. Nach einer Speicheraufrüstung auf 1,25 GB bleibt zur weiteren Erweiterung jetzt nur noch das Umlöten des onboard-RAM wovon ich zur Zeit noch zurückschrecke. Außerdem ist es wohl möglich, einen 1,67 GHz G4 auf die Platine zu bringen. In Anbetracht dessen, daß Apple wohl kein 12-Zoll Powerbook mehr produzieren wird, ist das meine letzte Hoffnung, das Gerät noch einmal auf aktuellen Stand der Technik zu befördern. In den USA gibt es eine Firma, die das Prozessorupgrade für 500 US$ anbietet. Ich bin ernsthaft am Überlegen...
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Seit ein paar Tagen darf ich mir nun auch oben genannten Titel an die Brust heften - sofern ich einen Button finde, der groß genug ist um den kompletten Text unterzubringen :-) Die Sinnhaftigkeit der Unterscheidung zwischen "advanced" und "nicht-advanced" zweifle ich schon lange an, geht es doch im Endeffekt nur darum, ob man gewisse Tags und Funktionen auswendig herbeten kann oder im Zweifelsfall kurz nachschlägt bzw. die Hilfe-Funktion nutzt. Es gibt einfach gewisse Dinge, die man selten benötigt und die man auch nach bald 10 Jahren Erfahrung mit einer Programmierstprache nicht ständig abrufbereit im Kopf hat - vor allem wenn man so vergesslich ist wie ich :)
Ein Beispiel: ich nutze die WDDX Funktionen in ColdFusion schon seit vielen Jahren mit gleichbleibender Begeisterung da ich auch zu Zeiten der Webservices noch genügend Anwendungsfälle dafür finde. Ich generiere mit dem Tag <cfwddx> XML Strings die ich dann in eine Datenbank, eine Datei oder direkt in die Ausgabe leite. Hierzu schreibe ich die Ausgabe des Tags grundsätzlich immer über das Argument output in eine Variable und gebe diese falls benötigt über <cfoutput> aus.
Das Tag <cfwddx> besitzt nun allerdings auch noch eine Sonderfunktion: wendet man es ohne das Argument output an, so wird die generierte XML Struktur direkt in den Quelltext ausgegeben.
Wer für diese Sonderfunktion einfach keine Verwendung hat, verliert bei der Zertifizierungsprüfung schon mal 1,5 Prozentpunkte. Ich kenne diese Funktion auch erst seit ich vor ein paar Jahren eine Demonstration von Tim Buntel gesehen habe, in der er das Tag auf diese Weise verwendet hat. Meiner Meinung nach muß man Details dieser Art allerdings nicht wirklich kennen um ein guter ColdFusion-Entwickler zu sein.
Von allen ColdFusion Zertifizierungen war dies jedenfalls die einzige Prüfung, auf die ich mich mit Hilfe des "Macromedia ColdFusion MX 7 Certified Developer Study Guide" von Ben Forta tatsächlich ein paar Stunden vorbereitet hatte - was wohl den Ausschlag zur Überschreitung der 85%-Marke zur Erreichung des Advanced-Status gegeben hat. Den Study Guide benötige ich jetzt nicht mehr - er hat mich neu 30 Euro gekostet und für 15 Euro zzgl. Versand würde ich ihn an interessierte Blogleser abgeben. Einfach eine eine kurze mail mit Namen und Adresse schicken, der erste bekommt den Zuschlag. Wieder einmal zahlt es sich aus, über die Blog-Benachrichtigungsfunktion (Anmeldung rechts oben in der Ecke) über neue Einträge als erster informiert zu sein ;)
Update: Das Buch ist vergeben und schon auf dem Weg nach Österreich. Nächstes mal...

Etwas verspätet wollte ich noch meine Eindrücke zur Adobe Live Veranstaltung vom 9./10. Mai in Köln nachreichen. Ich hatte mich trotz der zu erwartenden starken Designlastigkeit des Events spontan entschlossen, teilzunehmen und muss zugeben - ich war wirklich positiv überrascht!Die Vorzeichen für das Event im Kölner Palladium standen für mich persönlich denkbar schlecht als ich sah, daß die Event-Website bei Google mit der aussagekräftigen Zusammenfassung "INSERT GET FLASH MESSAGE HERE" deutlich machte, daß Flash auch im Jahre 2006 nicht wirklich Suchmaschinenkompatibel ist. Mit Macromedia wäre das nicht passiert...? Na ja.. ;-)

Schon im Eingangsbereich des Palladium fiel mir auf, daß Adobe mit der Welt der Produktion im "Echten Leben" doch sehr viel enger verbunden ist als es Macromedia je war. Die Location war sehr geschmackvoll hergerichtet im alles dominierenden Adobe-Rot und das Konzept "Viva La Revolucion" wurde nett und sehr professionell umgesetzt. Mit passenden T-Shirs, Umhängern, gut layouteten Programmheften und nicht zuletzt diversen umherlaufenden Revoluzzern und einem Fidel Castro-Verschnitt unter den Besuchern wurden Akzente gesetzt.
Die Vorträge und Sessions waren wie erwartet größtenteils auf die klassischen Adobe-Produkte rund um die Creative Suite 2 ausgerichtet. Aus der ehemaligen Macromedia-Designproduktpalette war eigentlich nur Flash noch ein Thema während Freehand, Fireworks und Director erwartungsgemäß nicht erwähnt wurden.

Da das Event sich auf eine designlastige Zielgruppe ausrichtete war leider auch von ColdFusion nichts- und von Flex nur Ansatzweise etwas zu sehen. Dafür war das Thema Flash mit den "üblichen Verdächtigen" aus der Macromedia-Szene gut abgedeckt. Neben einem erstaunlich gut Deutsch sprechenden Greg Rewis war auch Carlo Blatz auf der Hauptbühne, während Sascha Wolter in diversen Flash Workshops die vielen unbekannte Technologie näherbrachte. Sven Claar hat an einem Stand interessierten Zuschauern tatsächlich Flash Motion Tweens demonstriert und hätte wohl wesentlich lieber etwas zu seinem eigentlichen Fachgebiet Flex erzählt.
Was mich eigentlich zum Besuch der Veranstaltung bewegt hatte, waren die verschiedenen Workshops zum Thema Bildbearbeitung mit Photoshop CS2 und Adobe Lightroom. Mit beiden Programmen arbeite ich in letzter Zeit häufiger als sonst da ich mich in letzter Zeit sehr stark auf das Thema Photographie konzentriert habe.
Die Workshops von Hubertus Küppers und Maike Jarsetz waren sehr überzeugend und schon allein den Besuch der Veranstaltung wert. Auch die Aussteller waren interessant, so stellte z.B. Matrox ihre DualHead2Go externe Grafikkarte vor, mit deren Hilfe man an einen einzigen VGA-Ausgang zwei Monitore anschließen kann. Für jemand wie mich, der nie genug Bildschirme um sich rum haben kann, ist das das Perfekte Spielzeug :) Außerdem hoffte ich, bei Apple das neue MacBook Pro 17" sehen/anfassen zu können, wurde aber leider enttäuscht. Alles in allem fand ich die Veranstaltung jedenfalls sehr ermutigend, weil sehr gut gemacht. Ich hatte keine "Macromedia" Veranstaltung erwartet und so war ich rundum zufrieden. Um jedoch die über Jahre aufgebaute deutsche Entwicklercommunity zu bedienen/halten muss wohl eine separate Veranstaltung her oder eine drastische Erweiterung/Refokussierung von Events wie diesem. Die wenigen Entwickler die ich in Köln getroffen habe hätten sich da wohl ein wenig mehr erhofft. Next time...?
Einige von euch haben es schon über den RSS-Feed bemerkt - seit ein paar Tagen ist nun auch endlich mein Blog wieder online. Nachdem der Server, auf dem dieses Blog lag, mehrfach angegriffen wurde, hatte ich das Blog sowie einige weitere freie Community-Sites leider offline nehmen müssen. Aus purem Zeitmangel b








